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Schulsozialarbeit beim Verein der Volkshochschulen in Dithmarschen

Seit 2007 ist Schulsozialarbeit ein Aufgabengebiet des VVHS in Dithmarschen.

Von anfänglich drei Schulstandorten hat sich das Einzugsgebiet, die Akzeptanz und Notwendigkeit von Schulsozialarbeit stetig erweitert.
Mittlerweile betreut der VVHS die Schulsozialarbeit an folgenden 22 Standorten mit 27 Kollegen und Kolleginnen.

ALS Meldorf, GS Bargenstedt, GS Albersdorf/Bunsoh,
Förderzentrum Süderdithmarschen, Schwerpunkt Lernen in Meldorf,
GS Elpersbütel/Barlt, GS Hemmingstedt/ Lohe Rickelshof,
GS und GMS Hennstedt, Gymnasium Marne Europaschule, GS Meldorf,
Gelehrtenschule Meldorf, GS Neuenkirchen, GS Nordhastedt,
GS Ostrohe, GS Schafstedt, GS Weddingstedt,
GS und GMS Wesselburen, GS Wesseln.

Schulsozialarbeit ist ein professionelles, sozialpädagogisches Angebot, das durch verbindlich vereinbarte Kooperation von Jugendhilfe und Schule dauerhaft im Schulalltag verankert ist. Leistungen, Aufgaben und Methoden der Jugendhilfe werden somit integrativer Bestandteil von Schule.

Die Schulsozialarbeit des VVHS orientiert sich an den Grundhaltungen sozialer Arbeit wie: Wertschätzung, Partizipation, Inklusion, Parteilichkeit, Lebensweltorientierung, Vertraulichkeit, Niederschwelligkeit und Freiwilligkeit.

Die Ziele der Schulsozialarbeit sind:

  • Verbesserung der Möglichkeiten zur Teilhabe an Bildung
  • Vermeidung und Abbau von Bildungsbenachteiligung
  • Verbesserung der Lebens- und Lernbedingungen von Kindern und Jugendlichen
  • Verbesserung des Schulklimas
  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern
  • Förderung von Sozialkompetenzen, Konfliktfähigkeit
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit
  • Förderung der interkulturellen Kompetenzen
  • Förderung der Berufs- und Lebensplanung
  • Förderung der Erziehungskompetenz von Eltern
  • Aufbau stabiler Beziehungssysteme
  • Stabilisierung bei Krisen in Familie, Schule und Peergroup
  • Verankerung sozialpädagogischer Inhalte im Schulprogramm, -profil
  • Vernetzung und Öffnung der Schule im Sozialraum

Zentrale Arbeitsfelder dieser Arbeit sind:

  • Sozialpädagogische Hilfen und Beratung
    z.B. Erziehungsschwierigkeiten, Süchte, Schulabsentismus
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit in Kleingruppen und im Klassenverband
    z.B. Kompetenztraining, Mediennutzung, Mobbingprävention,
    Peer to Peer Projekte wie Media Scouts
  • Kooperation mit außerschulischen Institutionen – sozialräumliche Vernetzung
    z.B. Beratungsstellen, Jugendpsychiatrie Psychotherapie, Museen
  • Elternarbeit
    z.B. Elternabende, Hilfestellung in Erziehungsfragen
  • Mitgestaltung von freizeitpädagogischen Angeboten
    z.B. Erlebnispädagogik
  • Schulkulturentwicklung
    z.B. Mitwirkung an Lehrerkonferenzen, Ausschüssen, AGs, Schulfesten

Darüber hinaus haben die Kollegen und Kolleginnen ihre Arbeitsfelder an die bestimmten Arbeitsbedingungen und Ausrichtungen ihrer Schule angepasst und erweitert.
An den Grundschulen werden z.B.Projekte wie Faustlos oder das U-Boot-Projekt angeboten.

An weiterführenden Schulen kommen Projekte zur Prävention wie beispielsweise der Anti-Mobbing-Koffer, Prima Klima oder Youth2youth zum Einsatz.
So setzt man an einigen Standorten auf tiergestützte Pädagogik und arbeitet mit speziell ausgebildeten Schulbegleithunden.