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Hebbel-Museum Wesselburen

In der „Alten Kirchspielvogtei“ hat Friedrich Hebbel von 1827 bis 1835 gelebt und gearbeitet. Das Museum zeigt hier in zehn Räumen Leben und Werk des 1813 in Wesselburen geborenen Dichters und Dramatikers. Kindheit und Jugend werden im Wesselburener Zimmer und im nachgebauten Geburtszimmer gegenwärtig.

In der Schreiberstube, in der auch seine ersten Gedichte entstanden, führte Hebbel das Protokollbuch der Kirchspielvogtei. Beeindruckend ist der karge Alkoven unter der Bodentreppe, dessen Enge der junge Hebbel beim Schlafen noch mit dem Kutscher teilen musste.

Die entbehrungsreichen Jahre in Hamburg und auf Reisen sind in zwei weiteren Räumen dokumentiert. In dieser Zeit sind die Dramen „Judith“, „Genoveva“ und das heute noch am meisten gespielte bürgerliche Trauerspiel des Dichters „Maria Magdalena“ entstanden.

Das Wiener Zimmer zeigt die vielfältigen Beziehungen mit bedeutenden Persönlichkeiten, die Friedrich Hebbel nach seiner Hochzeit mit der Burgschauspielerin Christine Enghaus von Wien aus, wo er zu Ruhm und Ansehen kam, pflegte.

Das Handschriften-Zimmer gibt einen Einblick in die Korrespondenz, die der Dichter mit vielen seiner Zeitgenossen geführt hat, und das Wiener Wohnzimmer schließlich vermittelt einen Eindruck von der Wohlhabenheit des Ehepaars Hebbel. Hier findet der Besucher wertvolle Möbel, Bilder und Gebrauchsgegenstände aus der Wohnung in Wien und aus dem Sommerhaus in Gmunden am Traunsee.

Hebbel-Museum

Museumsleiter: Rüdiger Möller
Österstraße 6
25764 Wesselburen
Tel.: 0 48 33 / 41 90

www.hebbelmuseum.de
www.facebook.com/HEBBELMUSEUM

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober:
Dienstag bis Donnerstag 11-13 Uhr und 14-17 Uhr
Freitag bis Sonntag 11-13 Uhr und 14-16 Uhr
November bis April:
Dienstag und Donnerstag 14-17 Uhr
Weitere Besuchsmöglichkeiten nach Vereinbarung

Museumsführungen

Öffentliche Museumsführungen: Mai – Oktober jeden 1. und 3. Dienstag im Monat um 14.30 Uhr